Christine Partmann
  • AquaVentus will mit zehn Gigawatt Offshore-Elektrolysekapazität bis 2035 einen entscheidenden Beitrag zur deutschen und europäischen Wasserstoffstrategie leisten.
  • Das Team von AquaVentus wächst weiter: Dr. Christine Partmann kommt als Programm Managerin dazu.

Helgoland/ Berlin, 4. Februar 2021 - Die Maschinenbauingenieurin ist Spezialistin im Bereich Wasserstoff. Als Programm Managerin wird Dr. Christine Partmann die übergreifenden Aktivitäten und deren Schnittstellen innerhalb der AquaVentus Projektfamilie koordinieren. In der neu geschaffenen Position wird sie an den Geschäftsführer des AquaVentus Koordinationsbüros Jimmie Langham berichten. „Wir freuen uns sehr, mit Frau Partmann eine erfahrene Expertin im Bereich Wasserstoff mit an Bord zu haben, die nicht nur die diversen Projekte koordinieren, konzipieren und zusammenbringen wird, sondern uns auch nach außen hin fachlich vertritt”, so Langham.

„Mich interessiert die praktische Umsetzung”
Dr. Partmann leitet und betreut bei DNV (bis März 2021 DNV GL) bereits diverse Wasserstoff-Projekte. Zuvor promovierte sie am Institut für Energietechnik der TU Dresden. Sie entschied sich gegen die weitere akademische Laufbahn und für eine Karriere in der Industrie. „Ich bin eher Ingenieurin als Wissenschaftlerin. Mich interessiert die praktische Umsetzung“, so Dr. Partmann.

AquaVentus ist ein starkes Konsortium, dem derzeit 32 international führende Unternehmen, Organisationen und Forschungseinrichtungen angehören. Ziel ist es, mit Offshore-Windenergie in der Nordsee bis zu einer Million Tonnen Grünen Wasserstoff zu erzeugen und über eine Pipeline ans Festland zu transportieren.

Neue Dimension der Wasserstoff-Erzeugung
„Mit AquaVentus wollen wir Grünen Wasserstoff in einer Größenordnung gewinnen, die es in diesem Bereich bisher noch nie so gab. Das ist es auch, was mich an AquaVentus fasziniert”, erklärt Dr. Partmann. „Was wir brauchen ist die Unterstützung von der Seite der Politik, damit es nicht nur bei Forschungsansätzen und -projekten bleibt. Mit AquaVentus zeigen wir jetzt schon Flagge.”

Über AquaVentus
Die Projektfamilie rund um die AquaVentus Initiative umfasst zahlreiche Teilprojekte entlang der Wertschöpfungskette
von der Herstellung von Wasserstoff in der Nordsee bis zum Transport zu Abnehmern auf dem Festland. Diese aufeinander abgestimmten Konsortien synchronisieren Bedarf und Erzeugung und ermöglichen so einen zügigen Markthochlauf.
Zur AquaVentus Projektfamilie gehören zum Beispiel: Die Entwicklung von Offshore-Wind-energieanlagen mit integrierter Wasserstofferzeugung (AquaPrimus), eines großskaligen Offshore-Wasserstoff-Parks (AquaSector), einer zentralen Abnahmepipeline
(AquaDuctus), von Hafeninfrastrukturen (AquaPortus), einer Forschungsplattform (AquaCampus) sowie maritimer wasserstoffbasierter Anwendungen (AquaNavis).

Alle weiteren Infos finden Sie auf: http://www.aquaventus.org