CTV im Hafen

Helgoland/ Berlin, 21. Juni 2021 – Was verbindet eine kleine Hochseeinsel im Herzen der deutschen Bucht mit einem Energieversorger aus Tokio und einem Ingenieursunternehmen aus Texas? – Die Vision von Grünem Wasserstoff aus der Nordsee, produziert aus Offshorewind-Elektrolyse. Unterstützung für die AquaVentus-Initiative kommt nun auch aus den Niederlanden und dem Norden und Westen der Bundesrepublik. Wieder haben sich innerhalb eines Monats insgesamt 10 Neumitglieder dem Förderverein angeschlossen und verstärken die Initiative in den Bereichen Energieerzeugung, Stromnetze, synthetische Kraftstoffe, Mineralöle, Planung und Konstruktion sowie Projektmanagement, Beratung und Immobilienverwaltung.

Smart Power
J-Power ist einer der größten Energieversorger Japans. Mit Kohle- und Wasserkraftwerken ist das Unternehmen groß geworden. Mittlerweile setzt es auf erneuerbaren Strom aus Windkraft und Geothermie. Durch seine Mitgliedschaft bei AquaVentus verstetigt das Unternehmen seinen Kurs in Richtung einer CO2-neutralen Wasserstoffgesellschaft bis 2050. 

Die Offshore-Baumeister 
Mit dem US-amerikanischen Unternehmen McDermott und der Van Oord Offshore Wind Germany Gesellschaft – die zur niederländischen Van Oord Gruppe gehört –, konnte AquaVentus zwei traditionsreiche Schwergewichte der maritimen Baukunst gewinnen. Die Ingenieure von McDermott sind seit über 130 Jahren auf Konstruktion und Bau im Energiesektor spezialisiert, heute vor allem für Offshore-Plattformen, Tanklager und Speicheranlagen. Van Oord kann mit über 150-jähriger Erfahrung im Bereich Wasserbau und Küsteningenieurswesen aufwarten. Der deutsche Ableger der Gruppe hat weitreichende Expertise im Entwerfen, Fabrizieren und Installieren von Komponenten für Offshore-Windparks. Dazu gehören Fundamente für Offshore-Windturbinen und -plattformen, wie auch die Kabelverlegung am Meeresboden. Die richtige Planung darf dabei nicht fehlen. Diese Kompetenz steuert das Büro der Stablegrid Engineers aus dem Großraum Lübeck bei. Es hat vor allem Erfahrung im Design von Tragwerkskonstruktionen und Energiespeichern.

Läuft wie geschmiert!
„Die Marke ROWE steht seit mehr als 26 Jahren für beste Schmierstoffe Made in Germany. Das Unternehmen mit Sitz in Worms hat ehrgeizige Ziele in Puncto Nachhaltigkeit. Durch den Einsatz von nativen Schmierstoffen, auch im Motorsport, ist ROWE ein Vorreiter der Branche. Darüber hinaus ist das Unternehmen wie seine Produkte vollständig CO2-kompensiert. Mit seinem Beitritt zu AquaVentus bekennt sich ROWE zur Grünen Wasserstoff-Vision. Für den nötigen Antrieb beim Thema Wasserstoff können die synthetischen Kraftstoffe von Viridi Energy, mit Sitz in Itzehoe nördlich von Hamburg, sorgen. Das Unternehmen plant den Bau und Betrieb einer Syntheseanlage für die Herstellung von Methanol aus Grünem Wasserstoff und CO2. Solche E-Fuels können als Treibstoff im Schwerlasttransport, der Luftfahrt und als Basischemikalie in der chemischen Industrie eingesetzt werden.

Beratung, Projektmanagement und Vernetzung
Expertise und Best-Practice-Erfahrung in Management und Beratung von großen Investitionsprojekten im Bereich der erneuerbaren Energien und Wasserstofferzeugung liefern die Beratungsprofis des Hamburger Unternehmens Carneades. Praktische Erfahrung bei der Begleitung von Projekten zur Sektorkopplung und im Bereich der erneuerbaren Energien bietet die Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (EE.SH). Sie ist eines von sechs strategischen Clustern des Landes Schleswig-Holstein zur Umsetzung der norddeutschen Wasserstoffstrategie. Sie berät und vernetzt Projektpartner in dem Bereich. Mit der Nordischen Immobilien Verwaltung hat AquaVentus außerdem einen erfahrenen Partner im Immobilienmanagement gewonnen. Das Unternehmen hat seinen Sitz im Herzen der AquaVentus-Initiative auf Helgoland.

 

Über AquaVentus   
Die Projektfamilie rund um die AquaVentus-Initiative umfasst zahlreiche Projekte entlang der Wertschöpfungskette von der Herstellung von Wasserstoff in der Nordsee bis zum Transport zu Abnehmern auf dem Festland. Diese aufeinander abgestimmten Konsortien synchronisieren Bedarf und Erzeugung und ermöglichen so einen zügigen Markthochlauf. Zur AquaVentus Projektfamilie gehören zum Beispiel: Die Entwicklung von Offshore-Windenergieanlagen mit integrierter Wasserstofferzeugung (AquaPrimus), eines großskaligen Offshore-Wasserstoff-Parks (AquaSector), einer zentralen Abnahmepipeline (AquaDuctus), Hafeninfrastrukturen (AquaPortus), maritime wasserstoffbasierte Anwendungen (AquaNavis) sowie eine Forschungsplattform (AquaCampus). 

Pressekontakt
AquaVentus Förderverein (in Gründung)
Benita Stalmann
Tel. +49 4725 23199 –92
stalmann@aquaventus.org

AquaVentus Förderverein (in Gründung)  
c/o Gemeinde Helgoland 
Lung Wai 28
D – 27498 Helgoland