• AquaVentus wächst auf 65 internationale Mitgliedsorganisationen an.
  • Darunter global agierende Unternehmen der Offshore-Branche und der Herstellung chemischer Spezialprodukte, ein namhaftes Klimaforschungsinstitut und ein auf die Windbranche spezialisierter IT-Hersteller.

Helgoland/ Berlin, 26. Juli 2021 Das Mitgliederwachstum bei AquaVentus hält nach wie vor an. 65 internationale Mitgliedsorganisationen vereint die Initiative mittlerweile in ihrem Förderverein. Neu hinzugekommen sind im letzten Monat zwei global agierende Offshore-Anlagenbauer und Dienstleister, hochspezialisierte Großraffinerien, ein namhaftes Klimaforschungsinstitut und ein auf die Windbranche spezialisierter IT-Hersteller. „Der erfreuliche, anhaltende Zuwachs international anerkannter Organisationen aus den für uns relevanten Bereichen zeigt, dass AquaVentus mit seiner Vision mittlerweile stellvertretend für die Idee steht, Grünen Wasserstoff durch Offshore-Wind-Elektrolyse herzustellen“, zeigt sich der Vorstandsvorsitzende des AquaVentus Fördervereins, Jörg Singer, erfreut. „Gemeinsam wollen wir für diese Idee globaler Vorreiter sein“.

Verstärkung im Bereich Offshore-Anlagenbau und -Installation
Neu hinzugestoßen ist OneSubsea, ein Tochterunternehmen des Schlumberger Konzerns. Das Unternehmen liefert Ausrüstungen und Dienstleistungen zur weltweiten Unterwasserförderung von Öl und Gas. Die OneSubsea GmbH in Celle, Deutschland ist das internationale Kompetenzzentrum für die Entwicklung, Fertigung und das Testen von Hightech-Steuerungssystemen für komplexe Produktionsanlagen.  Mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung im Bereich der Offshore-Industrie, wird sie bei der Entwicklung von Anlagen zur Produktion von Grünem Wasserstoff eine wichtige Rolle spielen können.
Subsea 7 ist einer der Weltmarktführer von Offshore-Dienstleistungen. Das Unternehmen ist dabei auf den gesamten Lebenszyklus der Projekte spezialisiert. Der Offshore-Dienstleister kann einen großen Erfahrungsschatz von über fünf Jahrzehnten erfolgreich abgeschlossener Projekte mit in die AquaVentus-Initiative einbringen.
Weiterer Zulauf aus der Industrie kommt von der zur H&R-Gruppe gehörenden  H&R ChemPharm GmbH, die Standorte  in Hamburg und im niedersächsischen Salzbergen betreibt. Der Grundstoffproduzent nahm 2017 den seinerzeit weltweit größten regelflexiblen Wasserstoffelektrolyseure in Betrieb und setzt seitdem grünen Wasserstoff in der Herstellung von chemisch-pharmazeutischen Spezialitäten wie Weißölen und Paraffinen ein. Mit seiner Mitgliedschaft bei AquaVentus unterstreicht H&R sein Nachhaltigkeitsziel der Herstellung klimaneutraler Produkte im industriellen Maßstab. 

Know-How bei Klimaforschung und Offshore-IT
Außerdem freut sich AquaVentus, das Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM) als Mitglied gewonnen zu haben. Das unabhängige Institut forscht zu Fragen der Energie- und Mobilitätswende, mit einem Fokus auf Wechselwirkungen zwischen Klimaschutz, Recht, Ökonomie und Politik. Zudem engagiert sich das IKEM als NGO für den Klimaschutz – unter anderem als Beobachter bei den UN-Klimakonferenzen und als Autoren der Sachstandsberichte des Weltklimarats (IPCC).

Das Unternehmen e-BO Enterprises mit Sitz in Belgien ist ein führender IT-Partner der Windindustrie. Mit der Software-Plattform e-Wind bietet das Unternehmen Gesamtlösungen für Windkraftanlagen in Verbindung mit Telekommunikationssystemen an. Damit deckt es unter anderem die Bereiche Cybersicherheit, Anlagenverwaltung, Energiedatenberichterstattung und Windfarmmanagement ab.

„Wir sind gespannt, welche positiven Impulse die neuen Mitglieder in der Initiative und der Projektfamilie zukünftig setzen können“, kommentiert Jimmie Langham, Geschäftsführer der Initiative. Bisher stehen die Konsortialpartner in den Projekten AquaPrimus, AquaPortus und AquaDuctus fest. Weitere Projektinitiativen und Ideen sind grundsätzlich offen für neue und starke Partner.

Über AquaVentus
Die Projektfamilie rund um die AquaVentus-Initiative umfasst zahlreiche Teilprojekte entlang der Wertschöpfungskette von der Herstellung von Wasserstoff in der Nordsee bis zum Transport zu Abnehmern auf dem Festland. Diese aufeinander abgestimmten Konsortien synchronisieren Bedarf und Erzeugung und ermöglichen so einen zügigen Markthochlauf. Zur AquaVentus Projektfamilie gehören zum Beispiel: Die Entwicklung von Offshore-Windenergieanlagen mit integrierter Wasserstofferzeugung (AquaPrimus), eines großskaligen Offshore-Wasserstoff-Parks (AquaSector), einer zentralen Abnahmepipeline (AquaDuctus), Hafeninfrastrukturen (AquaPortus), maritime wasserstoffbasierte Anwendungen (AquaNavis) sowie eine Forschungsplattform (AquaCampus).

AquaVentus Förderverein (in Gründung)
c/o Gemeinde Helgoland 
Lung Wai 28
D – 27498 Helgoland

Pressekontakt
AquaVentus Förderverein (in Gründung)
Benita Stalmann
Tel. +49 4725 23199 –92
stalmann@aquaventus.org